Peter Wischnewski

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Malerei, das ist etwas für die … Augen, lautet die gängige Antwort. Und damit die völlig falsche. 

Peter Wischnewski ist ein Meister darin, die Malerei irgendwie der gefälligen Optik zu entrauben. 

Oder etwa, ihr die Maske des Vordergründigen zu nehmen? 

Er entlarvt den Begriff „abstrakt“ (in ,abstrakte Malerei’) als ziemlich sinnleer bis überflüssig, 

weil seine Malerei etwas für die … na klar doch, für die Seele ist. Die Stimmung. 

Und über das innerliche Fühlen – das „jetzt so sein wie ich mich und das Gesehene, das Bild gerade empfinde“ – hinweg führt er zur meditativen Leere. —Lehre? 

Die Bilder haben oft gar nichts Gegenständliches und sind eine Licht- und Farben-Symphonie, die gewaltig brausen, 

aber auch verführerisch einlullen kann. Gefühltes Sehen. 

Gemüts-kommunikative „Bilder“ (eher sollte man sie FFF, Farb-Form-Flächen nennen), die keine Sujets zeigen. Nur Gefühle.. 

Gleichwohl, jenseits aller Stilrichtungs-Dogmatik ist Peter Wischnewski, wenn er will oder soll 

ein Maler mit durchaus kräftigem Strichduktus, der auch Figurales vor der Betrachter Augen entstehen lässt, 

manches sogar mit einer Mischung aus leicht-ironischer Groteske und bierernsten fotografischen Dokumentationstreue. 

Aber das eher nur am Rande. Peter Wischnewski steht vor allem für eins: 

Farben, die keine Formen brauchen, um etwas darzustellen, das ohnehin nur mit dem Gefühl zu verstehen ist.